Maulwurf Klopfen gehört zu den Spielen, die so vertraut sind, dass man sich nie vorstellen würde, dass sie eine echte Entstehungsgeschichte haben. Doch die Geschichte von Whac-A-Mole (sein internationaler Name) beginnt mit einem japanischen Prototyp, der anfangs nicht einmal funktionierte.
Alles spielt sich auf der IAAPA-Convention 1976 (International Association of Amusement Parks and Attractions) in Orlando, USA, ab. Eine japanische Firma namens TOGO präsentiert dort ein brandneues Spiel namens "Mogura Taiji" — wörtlich "Maulwurf-Ausrottung". Das Konzept ist schon da: mechanische Maulwürfe tauchen aus Löchern auf, und der Spieler muss sie mit einem Schlegel treffen. Das Problem: Die japanische Maschine funktioniert schlecht, ihre Federn sind unzuverlässig.
Ein Schausteller namens Denny Denton entdeckt die defekte Maschine und wendet sich an einen 22-jährigen Erfinder, Aaron Fechter, um sie funktionstüchtig zu machen. Fechter entwirft ein neues System auf Basis von Pneumatikzylindern (Druckluft), um die Maulwürfe viel zuverlässiger auftauchen zu lassen als die ursprünglichen Federn. Er ist es, der dem Spiel seinen endgültigen Namen gibt: Whac-A-Mole.
Die erste funktionsfähige Maschine wird 1977 an einen Freizeitpark in Arizona verkauft. Das Spiel verbreitet sich dann über Jahrmärkte, dann Freizeitparks, dann Spielhallen in den frühen 1980ern. Es wird so populär, dass es über das Spiel selbst hinausgeht: Der Ausdruck "Whac-A-Mole spielen" wird heute in vielen Sprachen verwendet, um eine Situation zu beschreiben, in der die Lösung eines Problems sofort ein anderes an anderer Stelle auftauchen lässt — ein Bild, das direkt dem Spiel entlehnt ist.
Unser Maulwurf Klopfen greift das Originalkonzept ohne die mechanischen Maulwürfe oder den Schaumstoffhammer auf: neun Löcher, ein zufällig auftauchender Maulwurf, und 30 Sekunden, um durch möglichst schnelles Klicken so viele Punkte wie möglich zu erzielen.